| Verbreitungsgebiet: | Peru, Kolumbien, Ecuador, Guyana, Surinam, Französisch Guyana, Nordbrasilien | |
| Beschreibung | Die Buckelschildkröte gehört zu den kleinsten Vertretern der ehemaligen Gattung Phrynops. Durch das große Verbreitungsgebiet gibt es verschiedene Farb - und Formvarianten, die meist graue Gliedmaßen und einen dunkelbraun bis schwärzlichen Carapax besitzen. Der Plastron ist eher dunkel gefärbt, zu den Rändern hin heller. Der Kopf bleibt anders als bei Vertretern der Gattung Batrachemys kleiner, meist unter 20% der Carapaxlänge. Männchen sind durch eine geringere Körpergröße und den längeren Schwanz erkennbar. |  |
| Größe: | Weibchen sollen bis 23cm groß werden, 16 - 18cm sind aber die Regel Männchen etwas kleiner, meist bis etwa 17cm |  |
| Temperaturansprüche: | Saisonal schwankende Temperaturen von 24 - 28°Cim Winter, Sommer etwas weniger | |
| Ernährung: | In Gefangenschaft hauptsächlich carnivor, alles was ins Maul passt: Fische, Mollusken, Mäuse, Babyratten, Pelletfutter, ... Pflanzen werden kaum gefressen | |
| Haltung: | Phrynops gibbus sind relativ scheue Schildkröten, die in der Natur langsam fließende Kleingewässer und Sümpfe bewohnen. Allzu helles Licht wird in der Heimhaltung gemieden und der Großteil des Tages wird in einem Versteck verbracht. Dabei klemmen sich die Schildkröten regelrecht ein. In der Dämmerung beginnt dann die Aktivitätszeit und Futter wird aufgenommen. Im Prinzip sind es friedliche Schildkröten, die Paarweise gehalten werden können, allerdings muss man auf eventuell hyperaktive Männchen ein Auge werfen. Der Landteil wird kaum aufgesucht, sollte aber trotzdem zur Eiablage bereitgestellt werden. Insgesamt ist es eine empfehlenswerte Schildkröte für die Heimhaltung, weil sie nicht so groß wird und auch eine UV - Bestrahlung nicht vonnöten ist, bedingt durch die versteckte dämmerungsaktive Lebensweise. |  |
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