| Verbreitungsgebiet: | Florida, Atlantikküste bis Virginia | |
| Beschreibung | Der relativ flache, ovale Carapax ist bräunlich bis schwarz und besitzt je nach Herkunft drei mehr oder weniger deutliche helle Streifen. Das gelblich bis oliv gefärbte Plastron verfügt wie bei fast allen Vertretern der Gattung Kinosternon über zwei sehr gut funktionierende Scharniere, die einen fast vollständigen Verschluss des Panzers ermöglichen. Die Hautfarbe ist grau bis schwarz, am Kopf befinden sich helle Streifen.
Männchen sind am längeren und dickeren Schwanz und den Haftpolstern an den Hinterbeinen zu erkennen. Das Plastron der Männchen ist am hinteren Rand des Plastrons eingekerbt.
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| Größe: | Weibchen bis maximal 12,7 cm Männchen bleiben wesentlich kleiner | |
| Temperaturansprüche: | Im Sommer tagsüber 26-28° C, nachts Absenkung (Abschalten der Heizung). Ein Sonnenplatz (bis 35 °C) sollte insbesondere für trächtige Weibchen nicht fehlen. Die Beleuchtung sollte nicht zu hell sein. Während der Winterruhe kann die Temperatur auf 12-15°C absinken; auf eine Beleuchtung wird verzichtet.
Als sehr günstig hat sich bei mir die Haltung im Nordfenster erwiesen (Tageslänge!).
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| Ernährung: | Omnivor, sehr gern werden Wasser-Gehäuseschnecken, auch „Schildkrötenpudding“ (s. Rezept), Krebse, Insektenlarven und Würmer genommen; daneben individuell besonders von älteren Exemplaren auch Pflanzliches (Wasserlinsen, Wasserpest, Vogelmiere, Löwenzahn). Den Schlüpflingen werden Wasserflöhe, Rote Mückenlarven und sehr kleine Regenwürmer gereicht. | |
| Haltung: | Die recht klein bleibende Art benötigt pro Exemplar ein Becken von mindestens 50 x 50 cm Grundfläche und im Gegensatz zu anderen Kinosternen eher etwas tieferes Wasser (40-50 cm; Tiere aus Flachwasserhaltung sollten aber an diese Wasserstände schrittweise gewöhnt werden - ohne Ausstiegmöglichkeiten besteht die Gefahr des Ertrinkens!). Das Becken sollte gut mit Versteckplätzen strukturiert werden. Für die Weibchen ist ein nicht zu knapp dimensionierter Eiablageplatz erforderlich, in welchen sie sich auch gelegentlich eingraben. Da die Tiere auch sonst gern wühlen, ist ein sandiger Bodengrund zu empfehlen.
Für die allgemeine Fitness und Auslösung der Paarungsbereitschaft ist eine ca. zweimonatige Winterruhe, zumindest aber eine verminderte Aktivitätsphase bei ausgeschalteter Heizung und Licht sehr anzuraten.
Die Art ist für den Einsteiger insbesondere wegen der relativ geringen Ansprüche an Platz und Beleuchtung zu empfehlen. Von einer Gemeinschaftshaltung ist allerdings dringend abzuraten; die Tiere sind untereinander sehr unverträglich! Auch die Jungtiere sollten sobald als möglich voneinander getrennt werden.
geschrieben von Oskar Neumann
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